Als Zielstellung für die anstehenden Baumaßnahmen sieht die Siedlergemeinschaft den Erhalt des Erscheinungsbildes des Kirchenbaukörpers. Aus energietechnischen Gründen ist es notwendig, den Anbau des ehemaligen Kindergartens abzutragen. Der Planungsentwurf sieht vor, das Grundstück in einen Neubaubereich und den Erhaltungsbereich mit Kirchenbaukörper zu teilen.
Das Innere des Kirchenbaukörpers wird umgebaut, so daß eine Drittelung des bisherigen Hallenbaus entsteht. Im vorderen Drittel unter dem Glockenturm wird ein Andachtsraum eingerichtet. In diesem Bereich wird außerdem eine Trafostation untergebracht, die ca. 100 Häuser versorgen soll.




Die kleine Kirche ist seit mehr als 50 Jahren ein zentrales Symbol im Siedlungsgebiet. Nun ist die Bausubstanz marode und der Eigentümer, das Bistum Essen, ist entschlossen, sich aus Kostengründen von dem Objekt zu trennen. Daher führt es derzeit Verkaufsverhandlungen. Eine Veräußerung der Kapelle würde höchstwahrscheinlich zum anschließenden Abriss führen, da von externen Neueigentümern die Absicht des Wohnungsbaues auf dem bisherigen Kirchengelände erwartet wird.
