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Rückblick

Silvesterparty im Werthacker

Ein kleiner Kreis von Siedlern fand sich ein, um in netter Gesellschaft, bei gutem Essen, lockerem Tanz, guter Laune und reichlich Sekt gemeinsam auf das neue Jahr 2012 anzustoßen. 

Erstmals wurde vor der St. Martinus-Kapelle ein kleines Feuerwerk bei warmen Temperaturen von 11° C entzündet. Zahlreiche Raketen wurden mit ausgiebigem "aaah" und "oooh" bei ihrer Reise in den Nachthimmel verfolgt.

Anschließend wurde bis in den frühen Morgen das Tanzbein geschwungen. Unser „Bürgermeister“ ließ es sich nicht nehmen, im jungen Jahr mit allen Frauen Pirouetten zu drehen.

Unser Dank gilt zum einen den ehrenamtlichen Zapfer/innen des Abends und zum anderen denjenigen, die zunächst bei den Vorbereitungen und später beim Aufräumen am Neujahrstag mitgeholfen haben.

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St. Martin im Werthacker

Dieser Brauch führt zurück in die 50iger Jahre. Am Abend des St. Martin-Zugs schmücken die Siedler ihre Vorgärten und Häuser. Freunde werden eingeladen und gemeinsam mit den Kindern folgt man dem St. Martin auf seinem Pferd rund um die Siedlung. Einige Musiker unterstützen die Kinder beim Gesang der Martinslieder. Während anschließend am Feuer die Martinsgeschichte erzählt wird, teilt der heilige St. Martin seinen Mantel mit dem armen Bettler. Nach dem Ende der Zeremonie empfangen die Kinder ihre vorbestellten Tüten und ziehen dann singend von Haus zu Haus, um weitere Gaben von den Siedlern zu erbitten.

 

Seit Jahren werden der St. Martin in schmucker Rüstung und der barfüßige Bettler durch Mitglieder der Siedlergemeinschaft dargestellt.

 

Trotz spätsommerlicher Temperaturen im November schmeckt der Glühwein vor und nach dem Zug.

Später finden sich dann auch Jugendgruppen, die, teilweise musizierend, von Haus zu Haus ziehen, um die Siedler und deren Gäste zu beglücken. Dabei werden sie gerne auch ins Wohnzimmer oder den Partykeller eingeladen, denn so mancher Nachbar freut sich über den Besuch und greift bei Bedarf auch zu einem Schnäpschen oder Likör.
Eine kleine Gruppe, hier bei der Überquerung der Brücke des Ruhrschifffahrtkanals, folgt sogar einer Einladung auf ein nahes Gehöft nach Mülheim.
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Hurra, die Kirche brennt

Natürlich ist diese Überschrift nicht ernst zu nehmen! Bereits am Vorabend des St. Martin-Zugs durch die Werthacker-Siedlung wird der Giebel unserer gleichnamigen St. Martinus-Kapelle illuminiert.
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Standesgemäße Festveranstaltung

In einem würdigen Rahmen beging ein frisch vermähltes junges Siedlerpaar im engsten Familienkreis seine Hochzeitsfeier in unserer renovierten Kapelle. 

Herzlichen Glückwunsch

Foto: Hans Lange

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„Gallischer Tisch“ erstmals als Catwalk

Wir frühstücken gemeinsam und checken aus dem Hotel aus. Heute setzt uns der Bus am Museumspark ab. Gegen 11:00 h beziehen die Arbeitsteams ihre Stellungen am Tisch.

Die kompletten Schichtwechsel erfolgen, wie bereits am Vortag, ohne feste Einteilung in persönlicher Absprache. So bleibt den Mitgereisten auch etwas Zeit, um sich auf dem Festivalgelände und in Rotterdam ein wenig umzusehen.

Eine der an uns gestellten Aufgaben wurde mit Bravour gemeistert. Schließlich mussten die Siedlerinnen alle einen selbst gebackenen Kuchen im Bus transportieren.

Für uns ungewöhnlich, aber  zur Mittagszeit ist die üppige Kuchentheke umlagert. Die Siedler/innen an der Reibekuchenpfanne schielen mit Neid auf die dort so rasch anschwellenden Umsätze.

Attraktive Models ziehen bei zwei Modenschauen die Aufmerksamkeit auf sich und unseren „Gallischen Tisch“. Ihre High Heels sind für diesen rustikalen Catwalk sowie die weiße Kiesschüttung des Geländes wahrlich nicht geeignet.

Daher werden sie einzeln von charmanten Männern über den Laufsteg geführt. Das Designerteam wird dabei live von einer Rapperin tänzelnd besungen.

Mit der installierten Musikanlage singt Jürgen Wenge playback zu seiner CD. Von den meist englischen Balladen angezogen, findet sich der eine oder andere Besucher ein. Natürlich schauert es auch am Sonntag.

Der Umsatz an selbstgemachter Marmelade und gespendetem Kuchen war gut. Auch die eigentliche Attraktion - Reibekuchen - fand in Holland großes Interesse. Unterm Strich jedoch bleiben wir deutlich unter unseren Erwartungen, insbesondere was den alkoholfreien KöPi-Ausschank angeht.

Natürlich muss das schlechte Wetter, wie bereits bei den sechswöchigen Veranstaltungen im Werthacker, wieder als Schuldiger herhalten.

Zum Abschluss  intonieren wir nochmals mit Inbrunst das „Steigerlied“. Beim Abbau werden wir tatkräftig von den Holländern unterstützt und alle handlichen Teile werden im Bus zum Rücktransport verladen. Die Siedler liegen den Gastgebern zum Abschied in den Armen und bedanken sich für die kostenlose Reise und Übernachtung im  Maritime-Hotel im Rotterdamer Hafen.
Die Rückreise nach Duisburg vergeht wie im Flug und wir haben reichlich Spaß miteinander. Der Festausschusssprecher moderiert nach erfolgtem Kassensturz die bei den einzelnen Aktivitäten erzielten Spendenerträge und bedankt sich bei allen Mitreisenden für den großartigen Einsatz im Namen der Siedlergemeinschaft Duisburg.

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