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Eine Busfahrt, die ist (noch) lustig…

...aber vor Ort in Rotterdam sind die Siedler dann sofort gefordert. Während schon mal eine Gruppe im Hotel eincheckt, legen bei extrem warmen Temperaturen andere Helfer letzte Hand an. Den „Gallischen Tisch“ hatte das Team von Jeanne van Heeswijk zuvor aufgestellt. Wir richten jetzt die Zapfanlage ein und dekorieren unser Areal zwischen dem Chabot-Museum und dem Festivalfreigelände unmittelbar neben den für Holland so typischen Radfahrständern. Die Helfer/innen sind schweißgebadet.

Pünktlich zur Eröffnung um 17:00 h werden die ersten Reibekuchen nach rheinischem Rezept mit Apfelmus  u. a. von unserer Gastgeberin und Museumsdirektorin Drs. Jisca Bijlsma für lecker befunden.

Große Beachtung findet unsere Fotogalerie. Anhand der im Zusammenhang mit unserem RUHR.2010-Projekt erstellten Aufnahmen und Fotos über den bisherigen Abriss und Umbau unserer Kapelle lassen sich die interessierten Besucher unsere Geschichte und Motivation erläutern.

Eine riesige Basar-Fläche dient der Präsentation der von einer Siedlerin in unendlichen Stunden selbst gefertigten Marmeladen, eingelegten Gurken und vielfältigen Strickwaren.

Weiterhin bieten wir unsere St. Martinus-Kapellen-Dachpfannen mit Echtheitszertifikat und die von einem Duisburger Innungsbetrieb gespendeten Vogelhäuschen an.

Sämtliche Preisauszeichnungen sind mit niederländischem Text und Spendenaufruf versehen.


In Absprache mit den niederländischen Gastgebern tragen wir alle ein „Wir sind das Ruhrgebiet“-T-Shirt und singen die in unserem Nachbarland bekannte Hymne von Wolfgang Petry. Bereits im Bus entwickelte sich bei den Gesangsproben jedoch als Favorit das „Steigerlied“, nicht zuletzt durch einen mitgereisten Schalke-04-Fan. Mit  der Gitarre begleitet uns Jürgen Wenge.

Neben den Gastgebern erhalten auch die RUHR.2010-Repräsentanten Katja Aßmann und Markus Ambach unser Ruhrgebiets-T-Shirt, so dass sich die Gruppe mit knapp 40 Teilnehmern darstellt. Weitere bedruckte Shirts werden von den Besuchern käuflich erworben.

Bedauerlicherweise gibt es gegen 19:00 h eine Gewitterwarnung durch den Veranstalter. Wir selbst schützen uns mit rasch aufgestellten Pavillons vor dem einsetzenden Regen, die Festivalbesucher verziehen sich in die umliegenden und total überfüllten Kneipen.

Auch wir brechen unsere Aktivitäten früher als geplant ab und finden uns zu einem Absacker im Chabot Museum ein. Hier wird nochmals zur Gitarre gegriffen. Bewirtet werden wir von Rieneke Enzlin, die uns in verschiedenen Gruppenführungen die internationalen Werke von Jeanne van Heeswijk im Laufe des Nachmittags näher brachte.

Um den langen Tag abzuschließen, finden sich nach der Taxifahrt zum Quartier die meisten Mitgereisten an der Hotelbar ein und schließen diese standesgemäß.

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Einmalig: Baugrundstück in Duisburg-Duissern für Einfamilienhaus zu verkaufen
( Straßen-Ansicht )

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