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„Gallischer Tisch“ erstmals als Catwalk

Wir frühstücken gemeinsam und checken aus dem Hotel aus. Heute setzt uns der Bus am Museumspark ab. Gegen 11:00 h beziehen die Arbeitsteams ihre Stellungen am Tisch.

Die kompletten Schichtwechsel erfolgen, wie bereits am Vortag, ohne feste Einteilung in persönlicher Absprache. So bleibt den Mitgereisten auch etwas Zeit, um sich auf dem Festivalgelände und in Rotterdam ein wenig umzusehen.

Eine der an uns gestellten Aufgaben wurde mit Bravour gemeistert. Schließlich mussten die Siedlerinnen alle einen selbst gebackenen Kuchen im Bus transportieren.

Für uns ungewöhnlich, aber  zur Mittagszeit ist die üppige Kuchentheke umlagert. Die Siedler/innen an der Reibekuchenpfanne schielen mit Neid auf die dort so rasch anschwellenden Umsätze.

Attraktive Models ziehen bei zwei Modenschauen die Aufmerksamkeit auf sich und unseren „Gallischen Tisch“. Ihre High Heels sind für diesen rustikalen Catwalk sowie die weiße Kiesschüttung des Geländes wahrlich nicht geeignet.

Daher werden sie einzeln von charmanten Männern über den Laufsteg geführt. Das Designerteam wird dabei live von einer Rapperin tänzelnd besungen.

Mit der installierten Musikanlage singt Jürgen Wenge playback zu seiner CD. Von den meist englischen Balladen angezogen, findet sich der eine oder andere Besucher ein. Natürlich schauert es auch am Sonntag.

Der Umsatz an selbstgemachter Marmelade und gespendetem Kuchen war gut. Auch die eigentliche Attraktion - Reibekuchen - fand in Holland großes Interesse. Unterm Strich jedoch bleiben wir deutlich unter unseren Erwartungen, insbesondere was den alkoholfreien KöPi-Ausschank angeht.

Natürlich muss das schlechte Wetter, wie bereits bei den sechswöchigen Veranstaltungen im Werthacker, wieder als Schuldiger herhalten.

Zum Abschluss  intonieren wir nochmals mit Inbrunst das „Steigerlied“. Beim Abbau werden wir tatkräftig von den Holländern unterstützt und alle handlichen Teile werden im Bus zum Rücktransport verladen. Die Siedler liegen den Gastgebern zum Abschied in den Armen und bedanken sich für die kostenlose Reise und Übernachtung im  Maritime-Hotel im Rotterdamer Hafen.
Die Rückreise nach Duisburg vergeht wie im Flug und wir haben reichlich Spaß miteinander. Der Festausschusssprecher moderiert nach erfolgtem Kassensturz die bei den einzelnen Aktivitäten erzielten Spendenerträge und bedankt sich bei allen Mitreisenden für den großartigen Einsatz im Namen der Siedlergemeinschaft Duisburg.

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Einmalig: Baugrundstück in Duisburg-Duissern für Einfamilienhaus zu verkaufen
( Straßen-Ansicht )

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