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St. Martin im Werthacker

Dieser Brauch führt zurück in die 50iger Jahre. Am Abend des St. Martin-Zugs schmücken die Siedler ihre Vorgärten und Häuser. Freunde werden eingeladen und gemeinsam mit den Kindern folgt man dem St. Martin auf seinem Pferd rund um die Siedlung. Einige Musiker unterstützen die Kinder beim Gesang der Martinslieder. Während anschließend am Feuer die Martinsgeschichte erzählt wird, teilt der heilige St. Martin seinen Mantel mit dem armen Bettler. Nach dem Ende der Zeremonie empfangen die Kinder ihre vorbestellten Tüten und ziehen dann singend von Haus zu Haus, um weitere Gaben von den Siedlern zu erbitten.

 

Seit Jahren werden der St. Martin in schmucker Rüstung und der barfüßige Bettler durch Mitglieder der Siedlergemeinschaft dargestellt.

 

Trotz spätsommerlicher Temperaturen im November schmeckt der Glühwein vor und nach dem Zug.

Später finden sich dann auch Jugendgruppen, die, teilweise musizierend, von Haus zu Haus ziehen, um die Siedler und deren Gäste zu beglücken. Dabei werden sie gerne auch ins Wohnzimmer oder den Partykeller eingeladen, denn so mancher Nachbar freut sich über den Besuch und greift bei Bedarf auch zu einem Schnäpschen oder Likör.
Eine kleine Gruppe, hier bei der Überquerung der Brücke des Ruhrschifffahrtkanals, folgt sogar einer Einladung auf ein nahes Gehöft nach Mülheim.
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Einmalig: Baugrundstück in Duisburg-Duissern für Einfamilienhaus zu verkaufen
( Straßen-Ansicht )

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